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Ausstellung - Cornelia Zabinski

WALDESRAUSCHEN

Ausstellung vom 14.11.2016 - 24.02.2017
GALERIE LATERNE Karl-Liebknecht-Str. 19 - 09111 Chemnitz
Geöffnet: Mo bis Fr von 10 - 16 Uhr

Vernissage am 14.11.2016 19.30 Uhr
Veranstaltet vom Kunstverein Laterne e.V.
Laudatio: Dipl. Ing. Silvia Scheinert, Musik: Schubert's Blue(s), Gitarre

MALEREI

Auszug aus dem Katalogtext

Laterne: Die Ausstellung in der Laterne trägt den Titel -Waldesrauschen-. Du zeigst eine ganz andere Cornelia Zabinski - ohne Figur im Vordergrund - die menschliche Gestalt fehlt auf dem Bild, als wären die Personen weggestrahlt. Warum der vollständige Verzicht auf die bisher dominierenden Figuren?

Cornelia Zabinski: Weil ich einfach damit anfangen wollte, mich auf den Hintergrund zu konzentrieren. Dieser sollte nicht länger als Stiefkind behandelt werden. Aber inzwischen ist dieser vollständige Verzicht auf Personen wieder etwas aufgehoben.

Laterne: Die sehbaren Dinge werden auf geometrische Formen reduziert und in einem komplizierten Kontext miteinander verbunden. Man befindet sich auf der Malfläche zwischen Realität und Abstraktion. Der Farbduktus reicht vom Symbolistischen bis zu den Grenzen des Kubismus. Eine Erklärung soll keine Entzauberung sein, aber wie beschreibst du selbst diese Bilder?

Claudia Zabinski Eine Erklärung ist in meiner früheren Arbeit in einer Weberei zu finden. Durch das Verbinden miteinander ist es, als würde ich die einzelnen Bildelemente zu einem dichten Muster zusammenweben. So versuche ich räumliche Gegebenheiten geometrisch zu lösen und zu ordnen. Das ist mein geometrischer Ordnungssinn.

Laterne:Sicher ist mit dem Verzicht auf die Figur das Geheimnis auf den Bildern verstärkt. Dem Betrachter werden Teile des Geschehens entzogen und so bekommt er wirklichen Deutungsraum. Warum aus deiner Sicht - ohne Personen?

Cornelia Zabinski: Wenn ich spazierengehe, sehe ich den Wald vor mir ja erst einmal ohne Personen, ich darf ihn für mich entdecken. Manchmal habe ich auch einfach Sehsucht nach Einsamkeit und stelle das dar.

Laterne: Aber ich denke, nicht nur in der Landschaft ist ein Gestaltungselement deiner Kunst das Verstecken, auch auf deinen figürlichen Bildern ist das ein zentrales Thema. Viele Gesichter sind vom Betrachter abgewandt oder sie blicken parallel zum Bild. Wenn sie einen anschauen, dann über die Schulter. Manche Körper sind in sich verschlungen - noch vor der Entfaltung. Warum immer diese versteckte Note?

Cornelia Zabinski: Es ist eigentlich kein Verstecken. Eher soll es ausdrücken,wie man sich als Mensch Rahmenbedingungen anpasst und sich dabei verbiegt und unnatürlich wirkt. Deshalb sehen die Figuren oft so in den Bilderrahmen -gequetscht- aus... ( Auszug aus dem Katalog)


Vernissage: Am 14.11.2016 19.30 Uhr

Laudatio: Dipl. Ing. Silvia Scheinert

Musik: Schubert's Blue(s), Gitarre


Der Katalog, 60 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen der ausgestellten Arbeiten kann per e-mail (laterne19@freenet.de) für 5,00 Euro plus Versandkosten bestellt werden.

Galerie und Kunstverein LATERNE e.V.
Karl-Liebknecht-Str. 19
09111 Chemnitz

Tel.: 0371 4019727
Internet: www.galerie-laterne.de
E-Mail: Laterne19@freenet.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 16 Uhr
andere Zeit auf Anfrage


Der Kunstverein Laterne ist Veranstalter des Projektes.
Das Ausstellungsprojekt wird durch das Kulturmanagement der Stadt Chemnitz gefördert






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