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Kunst Privat Biograhie
   Nadja Bernhardt
 
  • 1951 in Astrachan (Russland) geboren
  • 1968-74 Studium und Abschluss als Diplom-Ingenieur an der Technischen Hochschule Moskau
  • seit 1979 in Karl-Marx-Stadt – Chemnitz
  • ab 1988 intensive Beschäftigung mit Malerei
  • 1988-90 Spezialschule Malerei/Grafik in Karl-Marx-Stadt
  • seit 1991 Mitglied im Kunstverein „Laterne“
  • seit 1994 Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund
 

Laterne: Wie würdest du deine Arbeit beschreiben?

Nadja Bernhardt: Beschreiben? – Ich möchte, dass meine Bilder angesehen werden! Ich male, was ich liebe, was mich bewegt, was mich interessiert. Wenn mich etwas inspiriert, versuche ich das in Bilder umzusetzen. Wichtigstes Thema ist für mich der Mensch.

Laterne: Was treibt dich bei der Arbeit an?

Nadja Bernhardt: Die Arbeit selbst! Visuelle und emotionelle Eindrücke sind dabei sehr wichtige Impulse für mich. Manchmal können das ganz zufällige Eindrücke sein, oft aber intensiv gesuchte.

Laterne: Aus welcher Tradition kommst du?

Nadja Bernhardt: Ich ordne mich keiner bestimmten Tradition zu. In Russland habe ich eine Kunstschule absolviert mit einer ziemlich akademischen Ausbildung. Danach malte ich aber nicht mehr. Als ich 20 Jahre später wieder angefangen habe zu malen, suchte ich den Weg in die freie Malerei. Meine frühere Ausbildung hat mir das Ganze leichter gemacht.

Laterne: Welche Techniken bevorzugst du?

Nadja Bernhardt: Die Technik muss mich in meinem künstlerischen Vorhaben unterstützen. Habe ich mich für eine Technik entschieden, dann verwende ich diese mit Lust und Freude. Die Technik ist Werkzeug für mich, und ich wähle intuitiv diejenige, die mir für meine Arbeit am besten geeignet erscheint. Überwiegend arbeite ich mit Farbe, oft ist das Aquarell- oder Ölfarbe.

Laterne: Was stellst du in Tampere aus?

Nadja Bernhardt: Da habe ich mich noch nicht endgültig entschieden, wahrscheinlich Ölbilder.

Laterne: Was waren Höhepunkte in deinem bisherigen Schaffen?

Nadja Bernhardt: Was diese Frage betrifft, so relativiert sich mit der Zeit alles... Deshalb ist es für mich schwer etwas Konkretes als Höhepunkt zu bezeichnen. Aber vielleicht ist die Tatsache, dass ich mit 38 Jahren wieder angefangen habe zu malen, ein für mich bedeutendes Ereignis. Das ich wieder malen konnte, betrachte ich als ein Geschenk in meinem Leben.

Laterne: Was hast du als Nächstes vor?

Nadja Bernhardt: Ich habe eine Reihe von großen Tuschezeichnungen begonnen. Thema sind arabische Frauen. Diese Gesichter, die ich in Ägypten beobachtete, haben mich sehr fasziniert und so versuche ich, diese Eindrücke auf Papier festzuhalten.





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