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Kunst Privat Biograhie
  Andreas Schüller
 
  • 1957 geboren
  • 1990 Mitbegründer des Kunstvereins Laterne
  • verbringt seine Zeit mit der Organisation von Ausstellungen, der Herausgabe der Kunstzeitung Laterne und der Bastelei an der Kinderbuchserie Naself 
  • 1957 geboren in Karl-Marx-Stadt
  • 1973 bis 80 Lehrausbildung und Tätigkeit als Werkzeugmacher
  • 1980 Beginn der künstlerischen Tätigkeit, Besuch der Volkshochschule Karl-Marx-Stadt Fächer Grafik und Schriftgestaltung
  • 1982 Tätigkeit als Beleuchter am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt
  • 1985 freiberuflich als Maler/Grafiker tätig
  • 1987 Mitglied im VBK der DDR Organisation von Ausstellungen im eigenen Atelier bis 1988 ca. 20 Ausstellungen
  • 1990 Weiterführung der Ausstellungstätigkeit – Gründung des Kunstvereins LATERNE e.V.
  • seit 1992 Herausgabe einer Vereins- und Kunstzeitung Laterne bis Ende 2005 ca. 70 Nummern
  • ab 1995 Beschäftigung mit konstruktivischen Themen
  • ab 2001 Organisation von Ausstellungen und Projekten im Kunstverein Laterne e.V. 


Laterne: Wie würdest du deine Arbeit beschreiben?

Andreas Schüller: Ich habe schon Verschiedenstes ausprobiert, was dabei aber immer geblieben ist, daß meine Arbeiten sehr farbig sind und mit starken Kontrasten spielen.  Z.Z. habe ich mich wieder dem größeren Format verschrieben, nachdem ich eine Weile nur kleine Zeichnungen gemacht habe. Man sieht‘s auch hier, die Kontraste haben es mir angetan.

Laterne: Was treibt dich bei der Arbeit an?

Andreas Schüller: Eigentlich die Herausforderung Dinge zu tun, die nur schwer zu schaffen sind. Egal, ob das nun ein phantastisches Bild;  eine große Ausstellung  - wie den “Herbstsalon” mit fast 80 Künstlern - zu organisieren oder eine Künstlergruppe zusammenzuhalten ist.

Laterne: Aus welcher Tradition kommst du?

Andreas Schüller: Angefangen habe ich mit expressiver Malerei, aber eigentlich denke ich, ist das Naive mir näher.

Laterne: Welche Techniken bevorzugst du?

Andreas Schüller: Vor allem Acrylfarben, die trocknen schnell und man braucht nicht lange zu warten und sie stinken nicht, wie das bei einer Oelfarbe durch die Lösungsmittel üblich ist. Ich habe es zwar gerne in einer Ausstellung den Geruch der Oelbilder zu spüren  - aber den ganzen Tag in diesem Mief zu stehen, das gefällt mir nicht.

Laterne: Was stellst du in Tampere aus?

Andreas Schüller: Ich denke, es werden die großen Bilder aus der Naself-Serie werden, die mich jetzt schon einige Jahre beschäftigen. Ich kann die Bilder besser entwickeln, wenn sie mit einer Geschichte verbunden sind. Naself ist ein kleiner Kerl, der immer wieder Abenteuer erlebt, aus denen er aber  meist glücklich wieder  auftaucht. Die Szenen dazu kommen aufs Bild.

Laterne: Was waren Höhepunkte in deinem bisherigen Schaffen?

Andreas Schüller: Höhepunkte sind für mich immer dann, wenn ich was geschafft habe etwas zu machen, von dem ich geglaubt habe, das passiert nie. Das kommt vor und ich freue mich dann entsprechend.

Laterne: Was hast du als Nächstes vor?

Andreas Schüller: Na dieses Jahr liegt der Herbstsalon mit ca. 80 Künstlern an, da gibt es einiges zu tun, dann , die Tampere-Ausstellung mit einem Katalog vorbereiten und die üblichen Laterne-Zeitungen ca. 6 im Jahr produzieren. Und das Alltägliche eben... 





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